AEG ergorapido AG 813 Akku wechseln

AEG ergorapido AG 813 Innenleben

Akkupack im Handgriff

Seit gut 1,5 Jahren benutze ich den AEG ergorapido für die schnelle Reinigung für zwischendurch.

Bis vor ein paar Monaten zu meiner vollsten Zufriedenheit. Im Juli 2009 schwächelte der Akku dann schlagartig. Zuvor hatte der ergorapido locker für 60m² gereicht. Nun war nach ca. 10 bis 15 Minuten der Akku ganz leer bzw. die Puste aus.

Ich frage also direkt beim Hersteller an, die Akkus zu wechseln. Die Kosten für den kompletten Wechsel lägen bei ca. 80€. Das war mir eindeutig zu viel, da der Neupreis bereits auf 130€ gesenkt worden war. Auch Anfrage bei einigen Ersatzteillieferanten verliefen nicht zu meiner Zufriedenheit, da alleine die Akkus 50 bis 60€ kosten sollten.

Also habe ich beschlossen die Sache selber in die Hand zu nehmen und habe das Handteil in seine Einzelteile zerlegt. Bei den Akkus handelt es sich um normale NiMH AA Akkus mit einer Kapazität von 1300mAh. Verbaut sind insgesamt 10 Stück.

Also machte ich mich auf die Suche nach AA Akkus mit einer Lötfahne und musste feststellen, dass diese Akkus wohl sehr selten sind und dann, wenn gefunden, ebenfalls sehr teuer. Ich entschied mich letztendlich für günstige 2000mAh Akkus der Marke Camelion für 23€ inkl. Porto.

Also setzte ich mich mit folgenden Sachen an den Tisch:

  • 10x NiMH Akkus 2000mAh
  • Lötkolben
  • Lötzinn
  • Klebeband

Zuerst klebte ich die Akkupacks zusammen (1x vier für Handgriff und 3×2 für rund um den Motor) und lötete die Kontakte zusammen. Stück für Stück lötete ich die alten Akkus aus dem ergorapido und ersetzte sie mit den eben zusammengeklebten/zusammengelöteten Akkupacks. 20Minuten später waren die neuen Akkus mit den alten getauscht.

AG 813 mit gewechselten Akkus

Schnell noch das Gehäuse zusammengeschraubt und getestet ob alles funktioniert.

Mit den neuen Akkus reichte der ergorapido deutlich länger und somit waren die 60m² überhaupt kein Problem.

Jetzt, ein halbes Jahr später, ist der Akku zwar schwächer geworden, reicht jedoch immer noch für die 60m² aus.

Fazit:

  • Kosten: ca. 24€ (inkl. Lötzinn, Tesa…)
  • Zeit: 20 Minuten
  • Hat sich der Aufwand gelohnt? JA